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Bei unbewehrten Betonfundamenten breitet sich die Stützenlast unter einem Lastausbreitungswinkel a aus, da im Beton keine wesentlichen Zugkräfte übertragen werden können. Das Verhältnis der Höhe des Fundamentes zur Auskragung = tan a ist abhängig von der Betongüte und der Bodenpressung.
Der Lastausbreitungswinkel a läßt sich unter dem Ansatz der zul. Biegezugspannung zul sbZ und der Betrachtung eines senkrechten Schnittes wie folgt errechnen:
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mit s0 Sohlnormalspannung |
Kleinere Fundamentverbreiterungen werden wie bei a) ausgeführt. Eine abgetreppte Ausführung eines Fundamentes wie auf Bild b) ist bei größeren Verbreiterungen möglich. Eine Alternative wäre auch ein abgeschrägtes Fundament (Bild c). Es muß jedoch bei schräg liegenden Schalungen ein Hochdrücken durch den Beton verhindert werden. Dazu muß der untere Schalungsteil des Fundamentes verankert oder belastet werden.
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Einzelfundamente (Ansichten)
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aus unbewehrtem Beton
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rechteckig
(a)
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abgetreppt
(b)
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abgeschrägt
(c)
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aus Stahlbeton
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rechteckig
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abgeschrägt
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abgeschrägt
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Nach der ergänzenden Bestimmung zu DIN 1045, 17.9 kann die Lastausbreitung in unbewehrten Fundamenten (Gründungskörpern) wie folgt angenommen werden:
Die zulässige Lastausbreitung (tan a = n) bei unbewehrten Fundamenten
nach DIN 1045 Abschnitt 17.9 beträgt:
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| Beton |
Bodenpressung s0 in kN/m²
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100
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200
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300
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400
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500
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B 5
B10
B 15
B 25
B 35
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1,6
1,1
1,0
1,0
1,0
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2,0
1,6
1,3
1,0
1,0
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2,0
2,0
1,6
1,2
1,0
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unzulässig
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2,0
1,8
1,4
1,2
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2,0
2,0
1,6
1,3
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Sind die Festigkeitsklassen des Betons in Fundament und Stütze stark unterschiedlich, muß die zul. Druckspannung bei Teilflächenbelastung nach DIN 1045 Abschnitt 17.3.3 nachgewiesen werden.
Ggfs. wird der Anschluß des unbewehrten Fundaments mit einer Stahlbetonstütze mit Steckeisen bewehrt.
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