| "Fink-Stiftung" für auslandsorientierte Studierende der FH Deggendorf | |
| Neben der "Oberbürgermeister-Dieter-Görlitz-Stiftung", die jungen Menschen in Deggendorf die Möglichkeit eröffnet, ihre kreativen und vor allem innovativen Ideen zu verwirklichen sowie der großzügigen "Lindner-Stiftung", die Existenzgründer im ostbayerischen Raum unterstützt, ist die Fachhochschule Deggendorf nunmehr in der glücklichen Lage, mit der "Stiftung für internationalen Studentenaustausch" auf eine weitere Fördermöglichkeit für ihre Studierenden zurückgreifen zu können. Besagte Stiftung führt auf ausdrücklichen Wunsch des Stifters hin nicht seinen Namen, obwohl das diese Einrichtung einprägsamer und die Nennung z.B. als "Apotheker-Toni-Fink-Stiftung" einfacher gemacht hätte. Mit dieser Fördermöglichkeit hat Toni Fink der Fachhochschule Deggendorf insofern einen Standortvorteil verschafft, als der Stiftungszweck ausschließlich die finanzielle Unterstützung von Schülern und Hochschulstudierenden der FH Deggendorf zur Ableistung von Auslandspraktika umfaßt. Der Stifter möchte mit seiner beispielgebenden Initiative tüchtige junge Leute, die den Mut haben zur Ableistung eines Praktikums ins Ausland zu gehen, finanziell unter die Arme greifen. Sie sollen mit dieser finanziellen Unterstützung unter anderem die Möglichkeit erhalten, in fernen Ländern ihren geistigen Horizont in beruflicher Hinsicht zu erweitern und sich zudem mit den sozialen und wirtschaftlichen Problemen der Menschen in den anderen Kulturkreisen auseinanderzusetzen. Ein hoher Intelligenzquotient sei für eine Persönlichkeitsentwicklung eben nicht genug. Der Nebeneffekt bei einem abgeleisteten Auslandspraktikum kann unter anderem sein, so Toni Fink, daß man sein Zuhause und den eigenen Wohlstand dann wieder besser zu schätzen weiß. Das Stiftungskapital in Höhe eines sechsstelligen Betrages wird von einem honorigen Stiftungsrat verwaltet, der auch über die Verwendung der Stiftungsmittel im Rahmen eines Auswahlverfahrens unter den Bewerbern vergibt. Dem Stiftungsrat gehören an der Stifter Toni Fink, der Präsident der Fachhochschule Deggendorf, Prof. Dr. Reinhard Höpfl, Dr. Lothar Hauck, MdB Bartholomäus Kalb, Prof. Dr. Herbert Kittl und FH-Vizekanzler Klaus Loibl. Schon jetzt kann die Fachhochschule Deggendorf mit Stolz darauf hinweisen, daß rund 30% ihrer Studierenden des 6. Semesters ihr Praktikum im Ausland absolvieren. Die Mehrzahl strebt nach Übersee und hier insbesondere in asiatische Städte wie z.B. nach Shanghai, Honkong, Taipeh in die südkoreanische Stadt Mokpo. Die "Stiftung für internationalen Studentenaustausch" kann zukünftig noch mehr interessierten Studierenden die Möglichkeit eines Auslandspraktikums verschaffen, auch wenn vielleicht kein Praktikumsentgelt seitens der Beschäftigungsfirma gezahlt wird oder eine attraktive Stelle in einem teueren Land sonst nicht angenommen werden könnte.
Redaktion: Peter Kaiser
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